Donnerstag, 9. Oktober 2008
Sorry ... :-(
es tut mir soooo leid, dass ich schon so lange nciht mehr geschrieben habe.
Hatte leider wenig Zeit und hab sie mir dann zwischendurch auch nicht immer konsequent genommen.
Tut mir leid.
Naja, aber jetzt versorge ich euch erst mal mit meinen ganzen Erlebnissen nach New York in schriftlicher Form.
Auf Bilder müsst ihr euch leider noch etwas gedulden, da ich ein Platzproblem mit dem Picasa Webalbum habe.
Sobald aber die neuen Bilder hochgeladen sind, sag ich euch Bescheid.
Naja, jetzt lest erst mal, dann könnt ihr euch schon auf die Bilder freuen :-)
Ich habe die Berichte so datiert, dass sie ungefähr das Datum anzeigen, wo sie passiert sind.
Viel Spass und ich hoffe ihr schaut trotzdem noch ab und zu rein, auch wenn ich etwas faul war in letzter Zeit.
Liebe Grüße
Sabrina
Dienstag, 9. September 2008
Besuch aus Mexiko und Deutschland :-)
Am Freitagabend haben wir uns dann alle zum Ausgehen getroffen.
Wieder mal wollten wir Torontoer einen neuen Club ausprobiere. Auf Empfehlung von Arsalan sind wir dann in „Circa“ gegangen. Ein rießiger Club mit mehreren Stockwerken und auf jedem Stockwerk eine andere Musikrichtung.
Neben Martin, Sarah, Dennis und Vanessa, waren auch Arsalan, Andre und Moe dabei.
Da die Musikgeschmäcker etwas auseinander gingen bin ich immer zwischen ersten und zweiten Stock hin und her gependelt, damit ich mit allen etwas Zeit verbringen konnte :-)
So um zwei haben sich die vier deutschen auf den Heimweg gemacht, Dennis und Vanessa mussten ja noch bis nach Burlington zurückfahren und hatten Pläne für den nächsten Tag mit ihrem Besuch.
Ich bin dann mit den Jungs noch etwas länger geblieben und nach dem Club ging es wieder nach Chinatown für einen Snack :-)
Falls mir doch noch was einfallen sollte, was an dem WE, werd ich das natürlich nachreichen
Liebe Grüße
Sabrina
Donnerstag, 4. September 2008
Labour Day – „inoffizielles Sommerende“
Ich habe aber auch so gewusst wie ich mir die Zeit vertreibe.
Am Freitag abend ging es zuerst zu Marno’s Einweihungsfeier. Er hat sich ein Penthouse auf der gegenüberliegeneden Straßenseite von mir gekauft. Also hatte ich es noch nicht mal weit :-)
Sein Penthouse ist echt gigantisch, im 38. Stock mit einer Wahnsinnsaussicht auf den Ontario See und CN Tower!!!
Aber dort sind wir nur ein paar Stunden geblieben, später haben wir uns dann noch zum Tanzen ins Dirty Martini’s aufgemacht. Ein kleinerer Club in Oakville. War wieder ein toller Abend mit guter Musik.
Samstag bin ich dann nachmittags mit Arsalan nach Toronto gefahren. Dort haben wir uns dann mit Andre und Matt getroffen um uns im Distillery District eine Künstlerausstellung anzuschaun. Waren ganz hübsche Sachen dabei, aber echt teuer. Also blieb es für uns alle beim schaun und einem Abendessen in der Mill St. Brewery.
Nach dem ausgiebigen Abendessen brauchten wir einen Spaziergang und haben uns auf den Weg zu Matt’s Wohnung gemacht. Auch recht hübsch, konnte aber nicht mit Marno’s Penthouse vom Vorabend mithalten :-)
Spät abends sind Andre, Arsalan und ich dann noch in ein Pub gegangen. Dort habe ich dann auch Kandra und Branko, zwei Freunde von Andre und Arsalan, kennengelernt.
Wir haben uns die Zeit dann noch etwas mit Billard spielen vertrieben, so bis um 2 Uhr nachts :-)
Da wurde es dann aber auch Zeit fürs Bett, am Sonntag wollte ich mit Arsalan ins Wonderland gehen. Wir müssen unsere Saisontickets ja ausnutzen :-)
Wir haben uns dann gegen Mittag auf den Weg gemacht, gemeinsam mit Arsalan’s Bruder Rash. Wir sind dann gleich mit seinem neuen Cabrio gefahren, das war toll!!! Tschuldigung, AWESOME :-)
Wonderland war wieder super, zur Hauptattraktion – Behemouth- kann man nur sagen: Awesome!
Am Abend sind wir dann noch gemeinsam ins Kino gegangen. Der Film "Wanted" war trotz Angelina Jolie nicht so wirklich awesome, eher awful. Echt enttäuschend. Damit war der Sonntag auch vorbei, aber das WE noch nicht :-)
Montag, der 1. September ist Feiertag in Kanada, Labour Day.
Das scheint auch so ein inoffizielles Sommerende zu sein, zumindest richten sich einige Öffnungszeiten nach diesem Feiertag. Viele Outdoor Aktivitäten haben nach Labour Day kürzere Öffnungszeiten.
Naja, an dem Tag, egal ob Sommerende oder nicht, war noch mal richtig tolles Wetter.
Also ging es noch mal ab zu Strand um noch ein bisschen Sonne zu tanken.
Und nach einem leckeren Sushi-Abendessen war dann das lange Wochenende auch vorbei J:-)
Liebe Grüße
Sabrina
Donnerstag, 28. August 2008
Es ist Sommer und ich fasse Gletschereis an :-)
Nach der anstrengenden Tour konnten wir uns im Auto wieder ein bisschen erholen. Wir machten
Unterwegs kamen wir natürlich noch an vielen wunderschönen Seen vorbei mit herrlicher Aussicht auf die Berge. Am Columbia Icefield angekommen konnten wir in dem Restaurant unseres Hotels erstmal den herrlichen Ausblick auf den Athabasca Gletscher genießen. Für den nächsten Morgen hatten wir dort eigentlich eine geführte Gletscherwanderung gebucht. Da es am Abend jedoch ein heftiges Unwetter gab, war der Wanderweg überflutet und somit wurde die Wanderung leider abgesagt. Eigentlich passiert so was ja höchstens einmal im Jahr, wir sind schon echte Glückspilze :-)
Naja, wir haben uns dann halt früher als geplant auf den Weg nach Jasper gemacht und uns entschieden unterwegs wieder ein paar kleinere Wanderungen einzulegen. Nachdem das Wetter auch nicht mehr ganz so schön war, legten wir erst mal eine kurze 3km Wanderung am Beauty Creek ein. Danach ging es dann direkt nach Jasper wo wir erstmal in unserem Chalet eingecheckt haben – Schlafraum mit Kamin, eine kleine Küche und Badezimmer, wirklich schnuckelig! Am Nachmittag haben wir dann erstmal noch einen Bummel durch Jasper gemacht. Wir haben uns dann mal noch etwas Bären-Sicherheits-Ausrüstung besorgt, Bärenglocke und Bärenspray. Wir hatten ja noch einige Wanderungen vor uns und da will man ja gewappnet sein. Einen kleinen Abstecher zu den Athabasca Falls haben wir vor dem Abendessen auch noch eingelegt, wieder wunderschön! Diesen Abend hatten wir uns dann mal gegen Burger und Steak und für ein wirklich leckeres Sushi-Restaurant entschieden. Hatten ja tagsüber nicht so viel Energie verbraucht wie an den Vortagen :-) Am Abend haben wir uns es dann noch mit ein paar Chips und einem Weinchen vor unserem nicht brennenden Kamin gemütlich gemacht :-) An dieser Stelle muss auch mal kurz eine Nacht erwähnt werden (sorry Vanessa, aber die Geschichte muss einfach erzählt werden:-) ) Diese Nacht war nämlich etwas ganz besonderes. Vanessa fand es irgendwie lustig mich im Halbstunden-Rhythmus zu wecken, weil wir eine Motte im Chalet hatten. Die kleinste von uns musste danna uch auf einen Stuhl steigen um sie an der Decke zu beseitigen :-) Nach drei Weckrunden hatte ich die Motte dann anscheinend erwischt, danach durfte ich schlafen :-)
Mittwoch früh haben wir uns dann bei wechselhaftem Wetter auf den Weg zu Mount Edith Carvell gemacht. Der Regen hat dann nachgelassen und wir konnten unsere kleine Wanderung zu einem absolut gigantisch tollen Gletschersee genießen. Die Aussicht war einfach nur fantastisch. Ich stand an dem See und dachte nur
Am Nachmittag sind wir zum Medicine und Maligne Lake gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir eine Caribou Herde gesehen. Aber auf unserer Wanderung sollte es noch besser werden! Wir hatten dann eine etwas andere Art der Begegnung mit einem Moose (Elch) – als wir ihn oder besser gesagt sie, es war eine Elchkuh, zum ersten mal sahen stand sie friedlich auf dem Feld und hat gefressen. Wir haben uns dann ganz ruhig verhalten und ein paar Bilder gemacht. Plötzlich dreht sie sich in unsere Richtung, fängt erst langsam an zu Laufen und dann zu rennen – direkt auf uns zu! Wir waren zwar halbwegs sicher hinter Bäumen am Wegrand versteckt, damit wir wenigstens nicht direkt gerammt werden können, aber ganz geheuer war es uns trotzdem nicht :-)
Wir waren dann beide etwas erleichtert als der Elch ein paar Meter vor uns in die Büsche abgebogen ist und auch nicht mehr zurückkam! Aber Leute, das war ein Erlebnis :-) Ich fand’s super! :-) Auf dem restlichen Wanderweg sind uns dann noch zwei kleinere Hirsche begegnet, die dann aber nicht fangen mit uns spielen wollten, so ein Pech aber auch! Zum Abendessen sind wir dann in die Jasper Brewery gegangen und haben ein herrliches Maple-Syrup mariniertes Steak genossen. Yummie!!! Am Donnerstag sind wir bei Regen (mal wieder) und 8°C aufgebrochen um eine Wanderung auf dem Wilcox Pass zu machen. Nachdem der Regen aber immer stärker und die Temperatur mit zunehmender Höhe auch immer weniger wurde, haben wir die Wanderung dann nach ca. 1,5h abgebrochen. Wir sind dann direkt in unsere nächste Unterkunft bei Sasketchawan River
Außerdem hatten wir ja für diesen Tag mal eine längere Strecke (ca 200km )im Auto vor uns. Unser Ziel war Radium Hotsprings, am Fuß von Kootenay Nationalpark. Aber auf dem Weg haben wir erstmal die Grenze zu British Columbia und den Yoho Nationalpark überquert. Dort haben wir dann auch wieder einige absolut sehenswerte Stops eingelegt – Takakkaw Falls, Emerald Lake und Natural Bridge. Die Natural Bride war wirklich ein natürliche Brücke aus Steinen, über die man einen Fluss überqueren kann oder könnte - ich glaube es war nicht wirklich erlaubt. In Radium Hotsprings angekommen haben wir dann nach einem wieder mal absolut leckeren Abendessen uns noch mal fürs Baden entschieden. Wie der Name schon sagt gab es auch dort Hotsprings, wo wir uns dann in der Abenddämmerung entspannt haben. Für unseren letzten Tag, an dem wir wandern konnten, hatten wir uns noch mal was besonderes vorgenommen. Wir wollten 17km über zwei Pässe im Kootenay Nationalpark laufen. Naja, irgendwie blieb es dann aber auch bei dem vornehmen – wir sind gestartet und nachdem wir nach ca. 3h immer noch kein Schild, kein Aussichtspunkt und noch nicht mal einen anderen Wanderer gesehen haben, haben wir nur eine kurze Pause eingelegt, um zumindest ein bisschen was von der schönen Aussicht genießen zu können, und sind dann wieder umgekehrt. Erst kurz vor dem Ende sind uns dann doch mal zwei andere Wanderer begegnet. Nach der eher etwas enttäuschenden Wanderung haben wir uns dann auf den Rückweg nach Banff gemacht, wo wir noch mal unsere letzte Nacht verbrachten. In Banff haben wir uns noch mal in Ruhe das kleine gemütliche Städtchen angeschaut, haben lecker gegessen und dann nur noch gepackt. Am Sonntagmorgen sind wir dann wieder nach einem sehr guten Frühstück in Evelyn’s Cafe nach Calgary gefahren. Abends um 18:20 ging ja unser Flieger nach Toronto. Ein paar Stunden hatten wir noch in Calgary, die wir dann in einer Mall und den Devonian Gardens verbracht haben. Praktisch in der Mall angelegt kann man sich dort nach anstrengendem Shopping bei fließendem Wasser, Vogelgezwitscher und umgeben von schönen Blumen ausruhen. Wirklich eine kleine Oase.
So, das war es jetzt von meinem bislang längsten Urlaub, wie man wahrscheinlich auch an der Textlänge merkt :-) Sorry, aber irgendwie muss ich euch ja erzählen was ich da alles so erlebt habe.
Naja und für diejenigen, die es lieber kurz und knackig mögen:
2 Mädels, 9 Tage, 4 Nationalparks und viele Bären - AWESOME, EH!
Liebe Grüße
Sabrina
Samstag, 19. Juli 2008
2 Wochen eher mal ruhiger....
Die beiden Wochenenden nach New York ist es ausnahmsweise etwas ruhiger gewesen :-)
Am Samstag hab ich hauptsächlich ausgespannt, aufgeräumt und für den Westtrip recherchiert. Am Sonntag bin ich dann mit Vanessa in Toronto zu den „Beaches“ gefahren. Wir wollten das schöne Wetter auch mal am Strand ausnutzen ;-)
Ist ein wirklich schöner Strand; auf der einen Seite sehr viele Beachvolleyballnetze und auf der anderen Seite einfach nur ruhiges Ausspannen. Das Wasser war aber doch etwas kalt, also sind wir nicht schwimmen gegangen, sondern haben nur in der Sonne gefaulenzt :-)
Am Abend haben wir uns dann auf den Weg gemacht, um uns eine nettes Restaurant bei den Beaches zu suchen. Wir sind dann auch auf ein sehr schnuckeliges und leckeres Sushi-Restaurant gestoßen.
Am darauf folgenden Wochenende war dann mal wieder ein bisschen Feiern angesagt. Wir haben uns einen neuen Club angeschaut, Thryst. War wieder ein echt toller Abend. Hat Spaß gemacht mal mit einigen Locals unterwegs zu sein, das hatte sich vorher in der Form noch nicht so ergeben.
Nachdem in Ontario nach 2 Uhr nachts kein Alkohol mehr ausgeschenkt wird, haben wir uns dann auch so um 3 vom Club auf den Weg zu einem chinesischen Restaurant gemacht. Wenn man so viel tanzt ist man ja auch hungrig :-)
Am Sonntag wollten wir uns dann eigentlich ein Jazz-Festival an den Toronto Beaches anschaun. Den ganzen Tag hat das Wetter gehalten, naja zumindest bis zu dem Zeitpunkt als wir uns auf den Weg nach Toronto machen wollten. Somit war dann dieses Outdoor-Ereignis wörtlich ins Wasser gefallen.
Also haben wir dann umdisponiert und sind in Toronto indisch essen gegangen. Danach haben wir dann in Mississauga noch einen Film im Kino angeschaut.
Somit war dann auch dieses WE wieder vorbei und der nächste Trip steht bevor :-)
Liebe Grüße
Sabrina
Freitag, 4. Juli 2008
Ein langes Wochenende und vier Mädels in NYC
Naja, aber jetzt fangen wir erst mal an...
Freitag nach der Arbeit sind wir erst mal nach Buffalo gefahren, wir haben unseren Flug von dort aus gebucht, weil es wesentlich günstige war, als von Toronto aus zu fliegen.
Nach Stau und der üblichen Abfragerei an der Grenze sind wir dann an unserem reservierten Parkplatz in Buffalo angekommen und auch gleich mit eine Shuttelbus zum Terminal gebracht worden. Leider hatte unser Flug 1,5h Verspätung.die durften wir dann am Flughafen von Buffalo absitzen. Naja, es gab was zu essen und zu trinken, das hat gereicht.
Irgendwann gegen Mitternacht sind wir in JFK gelandet und haben erst mal einen total abgedrehten Taxifahrer erwischt. Ich mein, man fliegt ja schließlich immer mal nach New York, um sich dort im Taxi dann Seed anzuhören :-) Naja, nachdem dann seine Sätze grundsätzlich mit „forget about it“ angefangen und aufgehört haben, konnten wir drei uns auf der Rückbank eigentlich kaum noch halten vor lachen. Er hat uns dann aber doch heil an unser Ziel gebracht – Times Square. Unser Hotel lag direkt am MIttelpunkt des Geschehens, 43rd Street, between 7th and 8th Avenue. Echt genial. Die gute Lage und der extrem günstige Preis haben dann nicht mehr viel für freundlichen Service und Luxuszimmer übrig gelassen. Aber für die 4 Nächte war es ausreichend (Chris hatte Freitags auch schon tagsüber für ein gutes Zimmer gekämpft, Tausend Dank noch mal!!! :-) )
Samstag früh - sehr früh - ging dann auch schon unsere Sightsseing Tour los. Wir haben uns mit Eva Maria, die ihr Infojahr in der Nähe von New York verbringt, getroffen, waren frühstücken und sind dann zu Fuß los marschiert. Ziel war erst das Empire State Building. Wir mussten Gott sei Dank nicht so lange anstehen, dafür war dann das Gedränge auf der Aussichtsplattform umso größer... Aber man hatte trotzdem eine fantastische Aussicht über die ganzen Wolkenkratzer und die Flüsse zur Statue of Liberty... einfach toll!
Danach sind wir dann weiter Richtung Süden spaziert, mit dem Ziel mit der Staten Island Ferry n der Satue of Liverty vorbei zu fahren.
Als wir dann so über die 5th Avenue geschlendert sind, wurden natürlich schon die ersten Shopping Stops eingelegt. Durch Soho, wo wir durch einen kleine Markt gelaufen sind, sind wir dann zu Ground Zero gekommen. Irgendwie ein komisches Gefühl, wenn man daran denkt, dass dort vor nicht all zu langer Zeit noch ein bedeutendes Gebäude gestanden hat...
Am Südende von Manhattan angelangt mussten wir nur noch durch den Battery Park, um zur Anlegestelle der Staten Island Ferry zu kommen. Die Fahrt dorthin war auch recht schön, man konnte die Statue of Liberty und die Skyline von Manhattan richtig gut sehen. Auf der Rückfahrt hatte es dann allerdings ein hefitges Gewitter, so dass wir drinnen saßen und vor grauen Wolken und ab und zu ein paar Blitzen nichts gesehen haben.
Auf dem Rückweg zum Times Square sind wir am Trump Tower und gaaanz rein zufällig auch am Flag Ship Store von Abercrombie & Fitch vorbei gekommen.
Ein Abendspaziergang über den beleuchteten Times Square durfte als Abschluss natürlich nicht fehlen.
Sonntag haben wir dann wieder mit viel laufen, vielen Eindrücken und ein bisschen Shopping verbracht.
Wir sind wieder auf der 5th Avenue, aber diesmal Richtung Norden gelaufen und haben dort dann eine große Schwulenparade mitbekommen. War eigentlich ganz lustig anzuschauen, viele bunte Kleider :-) Dort sind wir dann auch am Rockefeller Center vorbeigekommen. Nach einem leckeren indischen Mittagessen wollten wir uns dann für unsere für den Abend reservierte Radltour fertig machen. Nebenbei haben wir noch versucht im Hotel oder in einer Kneipe das Finalspiel anzuschauen. Aber wirklich sehenswert war es ja nicht, leider :-(
Naja, die Radtour haben wir dann wetterbedingt ausfallen lassen und sind stattdessen in ein Musical gegangen – Chicago. Danach sind wir noch in ein typisch amerikanisches Diner gegangen. Das war super! Dort haben wir uns dann einen leckeren Cocktail aus einer rießen Schale gegönnt und nebenbei den Kellnern und Kellnerinnen beim Singen gelauscht. Die hatte es echt drauf! War mal wieder ein absolut gelungener Tag mit einem genialen Abschluss!
Am Montag haben wir dann wieder zu Fuß die Wall Street, Pier 17, Brooklyn Bridge, Chinatown, Little Italy und Greenwich Village erkundet. Nebenbei natürlich wieder ein bisschen geshoppt :-)
Am Abend waren wir dann total erledigt, so dass wir uns gedacht haben, dass die Fährfahrt nach Staten Island genau richtig m Entspannen wäre. Also haben wir uns dann die Statue of Liberty und die Skyline bei Sonnenuntergang und bei Nacht angeschaut. Wieder mal einfach nur AWESOME :-)
Dienstag wollten wir dann etwas ruhiger angehen lassen, da es unser letzter Tag war und wir auch nicht mehr so viel Zeit hatten. Also haben wir dann nur noch einen kurzen Stop im Flagshipstore von A&F gemacht (gekauft haben wir nichts, aber Bilder mit den Models die da arbeiten :-) ) und die restliche Zeit im Central Park verbracht.
Das war ein wunderschöner Ausklang.
Stress kam dann nur kurzfristig auf, als wir in Buffalo Verspätung hatten und wir dann eigentlich unseren Anschlussflug in Boston nicht mehr bekommen hätten. Nach kurzer Aufregung, weil es erst hieß, dass wir zwar mit der letzten Maschine von NY direkt nach Buffalo kommen, aber unser Gepäck erst einen Tag später von Boston nachkommen würde, hat sich aber herausgestellt, dass der Flug von Boston nach Buffalo auch Verspätung hat. Somit war wieder alles in Ordnung und wir konnten uns ausruhen...
Somit war dann unser langes Wochenende in NYC auch vorbei.
Liebe Grüße
Sabrina
Mittwoch, 25. Juni 2008
Segeln in Cobourg und feiern in Peterborough (auch ohne Strom :-) )
Am Samstag früh hat dann auch schon recht bald der Wecker geklingelt. Für den Tag stand Segeln auf dem
Ein Arbeitskollege von Dennis hat ein eigenes Boot, das in Cobourg am
Irgendwann haben wir uns dann auf den Rückweg nach
War echt eine nette Bar - hatte eine Dachterasse und zwei Ebenen. Die eine war eine große Tanzfläche mit Bar und einem Billardtisch, die andere war hauptsächlich Bar, mit ein paar Couchen und mehr Billardtischen. Die Musik war auch echt gut, hat echt Spaß gemacht. Als wir dann eh grad in Aufbruchstimmung waren, haben wir den dann einsetzenden Stromausfall als passende Gelegenheit gesehen. Als wir dann die Treppe runter zum Ausgang kamen haben wir den Grund für den Stromausfall gesehen. Es hat total geschüttet und auch ordentlich gewittert. Dann haben wir erst mal noch auf den Sofas am Fenster Halt gemacht und ein bisschen von dem Unwetter abgewartet. Nachdem es aber nach ner halben Stunde nicht wirklich besser war, sind wir halt zum Auto gerannt. Naja, sind ja dann direkt ins Bett, waren also mit den nassen Klamotten nicht mehr ewig unterwegs.
Sonntag haben wir gaaaanz gemütlich mit ausschlafen und ausgiebigem Frühstück begonnen.
Danach sind wir dann in den Freizeitpark von Peterborugh gegangen. Konnte auch fast mit Wonderland mithalten :-)
Sabrina
Donnerstag, 19. Juni 2008
Am Wochenende ging’s rund :-)
Das Spiel war wieder ganz gut. Die Toronto Blue Jayz haben gewonnen und wir haben sogar 2 Homeruns gesehen. Tom konnte dann mit seinem neu erstandenen Teleobjektiv auch sehr gute Bilder von den einzelnen Spielern und Bewegungen machen (aber entscheidet selbst ob es eine gute Investition war :-) nur Spaß Maus!)
Samstag haben wir uns dann mit den anderen dreien getroffen und sind ab ins Canada Wonderland, nen ziemlich großen Freizeitpark. Nach ein paar sehr aufregenden Achterbahnfahrten wollten wir bei einer Canyon Fahrt mal etwas langsamer machen (ist das große runde Schlauchboot, das durch ne „Schlucht“ auf dem Wasser nach unten schwimmt) Nachdem wir ein paar Leute beobachtet hatten die komplett durchnässt rauskamen und andere die vollkommen trocken waren, dachten wir, die nassen Leute hatten das auch mit Absicht gemacht. Naja, auf unserer Fahrt wurden wir dann eines Besseren belehrt :-) 4 von 5 Leuten waren ziemlich bis komplett nass und ich war fast trocken... Erst mal Glück gehabt. Aber da ich die anderen nicht alleine so nass sein lassen wollte, sind wir danach mit den Timberwolf Waterfalls gefahren. Der Name lässt es ja schon erahnen, man wird nass!
Da wussten wir aber was auf uns zukommt (im wahrsten Sinn, wenn man sich die Bilder so anschaut) und haben uns vor der Fahrt von Schuhen und überflüssigen T-Shirt befreit. Dann ging es ab in die Dusche :-) Hat aber echt Spaß gemacht! Das Wetter war ja richtig gut, so dass man schnell wieder trocken wurde. Nach noch ein ppar Achterbahnen mehr und einem Snack zwischendurch, konnten sich dann doch ein paar nicht durchringen das Highlight von Wonderland auszuprobieren. So muss Behemoth noch ein bisschen auf uns warten. Gut dass wir Season Passes haben, da müssen wir ja sowieso öfters gehen :-)
Tom ist erstmal in einen totalen Kaufrausch verfallen, als er gute, günstige Jeans und Poloshirts bei American Eagle gefunden hat. Also, ich will nicht sagen, dass ich oder die anderen Mädels nichts gefunden hätten, aber im Kaufrausch war nur Tom :-) Naja, er hatte ja auch noch ordentlich Platz im Koffer :-)
Nachdem wir uns dann alle neu mit Klamotten eingedeckt hatten, haben wir uns für unser Dinner im 360° Drehrestaurant des CN Towers fertig gemacht. Wie gut, dass ich vorher ein hübsches Kleid gefunden hab :-)
Die Fahrt nach oben geht echt total schnell, die Aussicht ist zwar schön, aber es geht fast zu schnell. Aber wenn man dann erst mal oben ist, hat man genug Zeit sich umzuschauen. Für eine komplette Umdrehung hat das Drehrestaurant 72 Minuten gebraucht, also lange genug um die Aussicht und nebenbei das leckere Essen zu geniessen. Aussichts- und Wettertechnisch hatten wir eigentlich alles. Strahlenden Sonnenschein, eine graue Regenwand, Gewitter mit schön anzuschauenden Blitzen und danach wieder Sonne mit einem dazugehörigen Regenbogen. Also eigentlich perfekt!
Nach dem Essen konnten wir dann auch noch auf das normale Besucherdeck; zu dem wichtigsten Teil im Turm - dem Glasboden. Ich hab dann natürlich auch das obligatorische Touristenfoto machen lassen (bin ja nur half-local :-) )
Damit war der Sonntag auch schon wieder vorbei.
Tom und mein Wochenede ging ja noch zwei Tage länger, die haben wir dann auch noch in Toronto verbracht.
Am Montag sind wir nach Toronto Island gefahren, um den Park dort zu genießen und noch ein paar tolle Bilder von der Skyline zu machen. Am Nachmittag sind wir dann in Downtown in ein Irish Pub gegangen, um das letzte Gruppenspiel von Deutschland anzuschauen. War echt gemütlich, waren im Elephant & Castle. Dort waren auch einige Deutsche mit Trikot versammelt, Tom und ich dann natürlich auch :-)
Danach mussten wir uns auch schon beeilen, da wir von meinem Arbeitskollegen abends zum Essen eingeladen waren. War sehr nett mal ein typisch kanadisches Haus zu sehen. Da mein Arbeitskollege mit einer deutschen Frau verheiratet ist und selbst ein paar Jahre dort gelebt und gearbeitet hat, war es sehr nett sich über die kleinen Unterschiede zu unterhalten.
Da der Tag eher regnerisch war, haben wir unseren ersten Plan an Toronto Beach zu fahren verworfen und haben dann die unterirdischen Gänge von Torontos Path erkundet. Ist ganz nett zu wissen, dass man sich im Winter, wenn es kalt ist, oder bei starkem Regen in Dowtown ziemlich weit unteriridsch bewegen kann, ist aber auch nichts besonderes, weil dort genauso Geschäfte sind wie in den Malls überirdisch auch.
Zum Abschiedsessen gab es dann noch lecker Sushi in der Bloorstreet und dann mussten wir schon zum Flughafen fahren.
Tja, leider waren die zwei Wochen viel zu schnell vorbei, aber absolut AWESOME, gell :-)
liebe Grüße aus Mississauga
Sabrina
Donnerstag, 12. Juni 2008
Mein Schatz ist endlich da :-) und fährt quer durch Südostontario
Zu den Eindrücken kann man nicht viel sagen außer wunderschön...also schaut es euch am Besten selbst an :-) es gibt ja natürlich auch wieder Bilder :-)
Nach langem hin und her überlegen was wir uns die nächsten Tage anschauen wollten, haben wir uns anhand des Wetterberichtes dafür entschieden für Sonntag eine Rafting Tour auf dem Ottawa River zu buchen und uns schon Samstags auf den Weg zu machen (ist ja nicht einfach mal so um die Ecke :-) )Da der Weg fast automatisch am Algonquin Park vorbei führt, wollten wir uns den auch gleich mal anschauen. Also sind wir den Highway 60 im Südzipfel des Parks entlang gefahren und haben nach Lust und Laune immer mal wieder angehalten; entweder bei einem schönen See, oder einem kleinen Wanderweg oder wenn wir einfach Tiere entdeckt haben. Wir hatten das Glück zwei Elche zu sehen und auch eine kleine Schildkröte. Die Natur war einfach nur beeindruckend, weder in Worten richtig zu beschreiben noch wahrscheinlich mit den Bildern. Aber ich glaub ihr könnt es ganz gut erahnen, wie schön das alles in echt aussieht.
Die Nacht haben wir dann in Pembrocke verbracht, keine besondere oder aufregende Stadt, lag nur recht günstig auf dem Weg, damit wir am Sonntag morgen nicht mehr so weit fahren mussten, um zum Treffpunkt für unsere Raftingtour zu kommen.
Sonntag stand wie gesagt den ganzen Tag White Water Rafting auf dem Ottawa River auf dem Plan. Wie die Kanadier zu sagen pflegen AWESOME!!!
(eine kurze Randbemerkung: wir haben festgestellt, das hier immer alles awesome ist, egal ob man nur ne Cola bestellt, oder die Rechnung haben will, oder Schuhe in ner anderen Größe braucht, alles ist AWESOME :-) )
Die Tour hat echt Spaß gemacht, auch wenn wir beide einen fetzen Sonnenbrand bekommen habe; das war es wert!
Abends haben wir uns dann auf den Weg nach Ottawa gemacht; war ja nur noch 1-1,5h entfernt. Also wenn man schon mal in der „Nähe“ ist :-)
Sonntag abend sind wir dann gleich am By Ward Market (ist eine kleines Viertel mit lauter kleinen Geschäften und Restaurants - sehr niedlich) spazieren gegangen und haben in einem gemütlichen italienischen Restaurant gegessen. Montag wiollten wir dann noch nutzen um einiges von Ottawa anzuschauen. Da wir ja nur den einen Tag hatten haben wir uns dann mal für den "Touri-Weg" entschieden und eine Bustour mit einem Amphibienfahrzeug gemacht. War die beste Möglichkeit in kurzer Zeit viel zu sehen und noch einiges erzählt zu bekommen. Ottawa ist echt eine schöne Stadt; da werd ich sicherlich noch mal hin :-)
Am späten Nachmittag haben wir uns dann auf den Rückweg nach Mississauga gemacht, waren ja „nur“ 500km zu fahren (teilweise bei extrem schlechtem Wetter - dezenter Regen, so dass man auf dem Highway fast stehen bleiben musste, weil man nichts mehr gesehen hat)
Am Dienstag haben wir uns dann auf den Weg in die USA gemacht, um ein bisschen einkaufen zu gehen und die Fälle noch mal kurz von der amerikanischen Seite aus zu sehen. Der Tag war dann auch recht erfolgreich und auch ziemlich schnell zu Ende :-)
Naja, somit war dann unser verlängertes Wochenede zu Ende und wir sind rund 1600 km durch Ontario gefahren, mit winzigen Abstechern nach Quebec und USA :-)
Liebe Grüße
Sabrina
Dienstag, 3. Juni 2008
Tennis und ein gemütliches Wochenende
Ich war Tennis spielen. Ja... nach gefühlten 15 Jahren, hab ich mal wieder einen Schläger in die Hand genommen und es war echt toll.
Hat richtig Spaß gemacht mit den Kollegen zu spielen. Das machen wir jetzt auch jede Woche, je nachdem wer wann Zeit hat auch mehrmals :-)
Also habe ich letzte Woche 2 Mal und gestern auch wieder gespielt.
Danach waren wir auch gleich viel entspannter, wie ihr auf dem Bild sehen könnt :-)
Die Entspannung haben wir dann bei einem gemütlichen Spaziergang in einem Park direkt am Lake Ontario noch weiter wirken lassen.
Samstag war dann auch nichts weiter geplant außer Abendessen und ein Film schauen. Wobei das mit dem Film auf Grund des Fernsehsenders nicht so ganz geklappt hat. Nach ca. 2/3 des Films, wollte der Sender anscheinend nicht mehr und hat aufgehört den Film auszustrahlen und uns stattdessen einen schwarzen Bildschirm gezeigt :-(
Naja, dann haben wir uns halt noch gemeinsam ein paar Fotos angeschaut.
Sonntag wollten wir dann wieder so einen kleinen Ausflug machen. Vanessa hatte mal auf der Karte geschaut was so in der Nähe am See liegt und hat dann Port Dover am Lake Erie rausgesucht.
Dort war es auch wieder sehr schön. Ich würde es als ein kleines Surfer-Rocker-Städtchen bezeichnen. Denn neben Strand und Surferläden, gab es auch jede Menge Biker, aufgemotzte Autos und eine Live-Rockband :-)
In Port Dover sind wir dann einfach gemütlich am Strand und durch die Stadt spaziert und haben es dann mit einem Drink oder auch einem etwas größeren Hot Dog (gell Sabine, kleiner Appetit :-) ) ausklingen lassen und sind dann am Lake Erie entlang wieder Richtung Hamilton, Burlington und Mississauga aufgebrochen.
Bilder könnt ihr euch natürlich wieder bei den Alben rechts anschauen.
Bis bald,
Liebe Grüße aus Mississauga Sabrina
Montag, 2. Juni 2008
Was ich noch ganz vergessen hab :-)
Jetzt hab ich doch glatt vergessen, die nette Geschichte mit dem Polizisten zu erwähnen…
Also: das Carassauga Festival war verteilt über ganz Mississauga. Es gab aber Shuttlebusse, die einen von Pavillion zu Pavillion gefahren haben. Die erste Station war ca. 20 min zu Fuß von meiner Wohnung entfernt. Da das Wetter so schön war, haben wir uns auch für die Option zu Fuß zum ersten Pavillion zu laufen entschieden :-) Von da aus, sind wir dann mit dem Bus weiter.
Für den Heimweg allerdings wollten wir ein Taxi nehmen, da wir zeitlich etwas knapp dran waren. Natürlich sind da wo wir gewartet haben nicht einfach 20 Taxen vorbei gefahren. Also bin ich zu den Leuten ins Pavillion und hab gefragt ob sie mir eine Telefonnummer geben können, damit ich ein Taxi rufen kann. Konnte mir dann natürlich keiner geben – Murphy’s Law
Naja, draußen auf dem Parkplatz vor der Halle stand dann ein Polizeiauto. Dachte mir „Fragen kostet ja nix“. Ich bin dann zu dem Polizisten ans Auto und hab gefragt ob er mir eine Telefonnummer geben kann um ein Taxi zu rufen. Meint er doch dann gleich, er ruft mir eins, schnappt sich sein Funkgerät und hat uns sofort ein Taxi gerufen. 5 Minuten später hat uns das dann auch abgeholt.
Das nenn ich mal dein Freund und Helfer :-)
So, die Geschichte wollt ich nur mal so erwähnt haben :-)
Sabrina
Montag, 26. Mai 2008
Mein Geburtstag, die Überraschung und das Wochenende
Für den Abend war dann mit den beiden Mädels Kino angesagt, „Made of Honor“ mit Patrick Dempsey. Bevor wir aber in den Film gegangen sind, gab es für mich erstmal noch eine kleine „Kofferraum-Geburtstags-Feier“. Sie haben mir einen leckeren Marmorkuchen mit Kerzen verziert, die ich dann natürlich auch auspusten musste (es war windig und nur eine Kerze ist wirklich angeblieben, die ich auspusten konnte :-) )
Nachdem ich dann meine Geschenke gesehen hatte und noch eine Überraschung für den nächsten Tag erhalten hab (hatte dafür nur eine Busverbindung nach Toronto und das Fahrgeld bekommen) konnte der Film starten. (naja, ein kleiner Abstecher bei Tim Hortons für einen Abendsnack durfte natürlich auch nicht fehlen)
War ein typischer Frauenfilm, aber sehr unterhaltend und genau das richtige für den Abend. Als krönenden Abschluss des Abends lief dann auch direkt als ich nach Hause kam auch noch Greys Anatomy, was gibt es besseres als 3h Patrick Dempsey am Geburtstag :-)
Am nächsten Tag war ich schon ganz gespannt auf meine Überraschung. Wie „vorgeschrieben“ hab ich um 16:20 den Bus zur Union Station in Toronto genommen und dort auf die Mädels gewartet. Dass Dennis auch kommen würde, wusste ich erst mal noch gar nicht, hab ihn dann aber als erstes getroffen. Als wir dann alle dort versammelt waren, haben wir nur kurz einen Parkplatz gesucht und danach hieß es dann für mich, erst mal hinterherlaufen J irgendwann sind wir dann vor dem Rogers Center gelandet und dann hieß es „Überraschung“ wir schauen uns jetzt ein Baseballspiel an! Fand ich sehr genial, hab mich total gefreut.
Ich hatte vorher noch nie ein großes Baseballspiel live gesehen (daher kannte ich die Regeln nicht zu 100%, aber die haben wir durchs Zuschauen dann schnell rausgekriegt) Zu so einem Spiel gehört dann natürlich auch ein ordentlicher Hot Dog und ein kleines Bierchen :-) einfach herrlich...
Den Abend haben wir dann mit einem kleinen Drink in einer Bar abgeschlossen.
Am Samstag haben wir uns am Nachmittag bei mir in Mississauga getroffen und sind zu dem Kulturenfestival „Carassauga“ gegangen. Dort haben wir uns dann die Pavillons von Karibik, Polen, Lateinamerika, International (Ukraine, Thailand, Pakistan, Indonesien), Afrika und Guyana angeschaut. War schon interessant, die Leute in traditioneller Kleidung und bei Tanzaufführungen zu sehen. Landestypisches Essen gab es natürlich auch :-)
Für den Samstagabend stand dann das Toronter Nachtleben auf dem Plan: Rockwood. Ein sehr cooler Club über mehrere Floors (ganz oben war sogar eine Dachterrasse, wo man gemütlich neben Heizstrahlern eine Drink im Freien genießen konnte) mit guter Musik. Wirklich empfehlenswert.
Am Sonntag haben wir uns nach dem Ausschlafen am Nachmittag bei Sabine in Hamilton getroffen um uns dort im „Hess-Village“ gemütlich in ein Cafe zu setzen und de Sonne zu genießen.
Danach sind wir noch ein bisschen in einem Park spazieren gegangen und sind dann in richtigen Waldwegen, die zum Royal Botanical Garden gehören, gelandet. Das war eine herrliche Luft ...
Naja, damit war dann das Wochenende auch schon wieder vorbei, aber wieder absolut gelungen J
Mal schauen was uns so für nächstes Wochenende einfällt....
Liebe Grüße aus Mississauga
Mittwoch, 21. Mai 2008
Das erste lange Wochenende
Wird ja Zeit dass ich euch erzähle was wir so alles am langen Wochenende gemacht haben. Also, am Freitag sind Vanessa und Sabine nachmittags zu mir gekommen, damit wir gleich weiter nach Peterborough fahren konnten.
Den Abend habe wir dann gemütlich mit Abendessen (Boston Pizza – lecker), Germanys Next Topmodel und einem Bierchen verbracht.
Am nächsten morgen haben wir uns auf den Weg nach Kingston gemacht.
Allein der Weg dahin war schon toll. Echt ein fantastische Natur.
In Kingston selber haben wir uns dann einfach ein bisschen umgeschaut. Als es angefangen hat zu regnen hab wir das Ganze mit dem Auto fortgesetzt und sind dann nach einem kurzen Halt bei Fort Henry zum Mittagessen in die Kingston Brewery gegangen.
Auf dem Rückweg hat das Wetter noch mal aufgerissen und wir hatten strahlenden Sonnenschein. Also hat Dennis vorgeschlagen die letzten Sonnenstrahlen am Strand von Oshawa zu genießen. Wirklich toll. Von dort konnte man sogar die Skyline von Toronto erkennen (also nur ganz winzig, aber immerhin :-) )
Wir wollten ja fit sein für den Kampf am nächsten Tag – Powershopping in Buffalo.
Dennis wollte sich das ja auch antun :-)
Auf der Fahrt nach Buffalo haben wir einen Schlenker zu Niagara-on-the-lake gemacht. Ein sehr süßes kleines Städtchen direkt am Lake Ontario. Leider hat es geregnet und wir sind nur mit dem Auto durchgefahren. Gott sei Dank ist der Weg dorthin nicht so weit und wir werden einen Spaziergang bei schönerem Wetter nachholen.
Danach sind wir dann zu den Niagarafällen (kanadische Seite), haben einen kurzen Fotostop eingelegt und sind dann weiter Richtung Grenzübergang von Buffalo.
Dennis hatte uns zwar vorgewarnt, aber dass wir so unfreundlich behandelt würden hätte ich nicht gedacht. Dabei wollten wir dort doch Geld lassen…
In der Shopping Mall waren dann auch wieder alle freundlich, die wussten, was sie an und haben werden J Die Tour war auch für alle erfolgreich, nicht nur für die weibliche Fraktion, gell Dennis!?! :-)
Als dann die Mall zugemacht hat, mussten wir uns wieder auf den Heimweg machen. Das hat uns aber zu einem perfekten Zeitpunkt an die Niagara Fälle auf der amerikanischen Seite gebracht.
Seht selbst…
Mehr Bilder findet ihr wieder im Fotoalbum auf der rechten Seite.
Der Grenzübergang hat sich dann weitaus erschwerlicher erwiesen als wir dachten, aber nicht wegen dem eingekauften, das hat keinen interessiert, sondern wegen der 2,5h Wartezeit. Das geplante Essen auf der kanadischen Seite der Niagara Fälle wurde dann durch einen Schnellimbiss bei Tim Hortons eingetauscht. Irgendwann nachts um drei waren dann alle wieder bei mir in der Wohnung versammelt und wir konnten endlich ins Bett.
Am Montag sind wir nach dem Ausschlafen erst gegen mittags nach Toronto.
Nach einem Kurzen Bummel durch das Eaton Center sind wird dann durch den Distillery District geschlendert und haben abends noch das Feuerwerk am Hafen angeschaut.
Damit war dann das erste lange Wochenende auch schon vorbei.
Sabrina
Donnerstag, 15. Mai 2008
Mein erster Blog-Eintrag :-)
nach vier Wochen Berlin und fast zwei Wochen in Mississauga, habe ich es doch endlich mal geschafft meinen Blog zu erstellen...
Über Berlin werd ich nicht mehr viele Worte verlieren: es war eine super Zeit mit tollen Leuten. Den Rest könnt ihr auf den Bildern sehen :-)
Nun aber zu Kanada:
Am Freitag, 2. Mai, bin ich gemeinsam mit Vanessa hier gelandet. Gott sei Dank hat alles reibungslos mit unserer Arbeitserlaubnis geklappt, sonst hätten wir gleich wieder den nächsten Flieger nach Hause nehmen dürfen.
Nachdem dann auch alle unsere Koffer angekommen sind, konnten wir uns, schon etwas erleichtert, dass soweit alles gut gelaufen ist, auf den Weg zu unseren Wohnungen machen. Das Apartment wurde vorher zwar schon von der kanadischen Personalabteilung organisiert, aber irgendwas hat bei mir nicht 100%ig geklappt und so musste ich übers Wochenende erstmal in einer großen Wohnung mit 2 Schlafzimmern und 2 Bädern wohnen... ach war das schlimm ;-)
Am Montag Abend konnte ich dann in meine richtige „kleine“ Wohnung einziehen, die aber immer noch mind. so groß ist wie unsere Wohnung in München.
Die ersten Tage im Büro waren auch gut. Die Kollegen haben mich sehr nett empfangen und sind sehr hilfsbereit.
Das erste Wochenende haben Vanessa und ich erst mal genutzt und uns in unseren Städten Burlington und Mississauga umgeschaut. Unter der Woche waren wir dann mal in Oakville (liegt genau zwischen Burlington uns Mississauga) zum Abendessen verabredet.
Dort hab ich dann auch Sabine kennengelernt. Sie macht bei Vanessa in Burlington ein 6-monatiges Praktikum.
Das letzte Wochenende, das für uns nicht verlängert war, haben wir uns mit Dennis (auch ein Stammhausinformand, der seit November in Peterborough ist) in Toronto getroffen.
Treffpunkt war das Eaton Center, was wäre besser geeignet als eine Shopping Mall.
Da wir natürlich etwas von der Stadt sehen wollten, sind wir nur kurz dort geblieben um unsere kanadischen Handys zu kaufen.
Damit auch Dennis nach 6 Monaten noch mal was Neues sieht J, sind wir mit dem Schiff nach Toronto Island gefahren. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf Torontos Skyline. Aber seht selbst :-)
Sieht toll aus, oder…
Abends sind wir dann noch gemütlich durch Chinatown und Kensington Market spaziert.
Diesen tollen Tag haben wir dann mit einem leckeren Abendessen in einem sehr guten und günstigen Asiatischen Restaurant abgeschlossen (Dennis ist schon Stammgast dort :-) )
Sonntag sind wir drei Mädels losgefahren und wollten uns im Gegensatz zu Samstag die eher ländliche Gegend um Kitchener anschauen. Eigentlich hatten wir dort lauter nette deutsche Auswanderer erwartet (so stand es zumindest im Reiseführer), aber gesehen haben wir lauter komische Leute, die uns eher Angst eingeflößt haben.
Deswegen sind wir dann auch recht schnell weiter nach St. Jacobs und Elora.
Die Natur war echt toll und das nur 1 Autostunde von der Großstadt entfernt.
Naja, was wir dann dieses, für uns verlängerte, Wochenende, machen lest ihr dann nächste Woche.
Liebe Grüße aus Mississauga
