Donnerstag, 4. September 2008

Labour Day – „inoffizielles Sommerende“

Mal wieder stand ein langes WE vor der Tür, an dem mich die anderen aber diesmal allein gelassen haben :-) Vanessa, Dennis, Dennis’ Besuch und Sabine haben das WE in Quebec und Montreal verbracht und nachdem ich die Tour ja erst vor kurzem hatte, bin ich in Toronto geblieben.
Ich habe aber auch so gewusst wie ich mir die Zeit vertreibe.
Am Freitag abend ging es zuerst zu Marno’s Einweihungsfeier. Er hat sich ein Penthouse auf der gegenüberliegeneden Straßenseite von mir gekauft. Also hatte ich es noch nicht mal weit :-)
Sein Penthouse ist echt gigantisch, im 38. Stock mit einer Wahnsinnsaussicht auf den Ontario See und CN Tower!!!
Aber dort sind wir nur ein paar Stunden geblieben, später haben wir uns dann noch zum Tanzen ins Dirty Martini’s aufgemacht. Ein kleinerer Club in Oakville. War wieder ein toller Abend mit guter Musik.
Samstag bin ich dann nachmittags mit Arsalan nach Toronto gefahren. Dort haben wir uns dann mit Andre und Matt getroffen um uns im Distillery District eine Künstlerausstellung anzuschaun. Waren ganz hübsche Sachen dabei, aber echt teuer. Also blieb es für uns alle beim schaun und einem Abendessen in der Mill St. Brewery.
Nach dem ausgiebigen Abendessen brauchten wir einen Spaziergang und haben uns auf den Weg zu Matt’s Wohnung gemacht. Auch recht hübsch, konnte aber nicht mit Marno’s Penthouse vom Vorabend mithalten :-)
Spät abends sind Andre, Arsalan und ich dann noch in ein Pub gegangen. Dort habe ich dann auch Kandra und Branko, zwei Freunde von Andre und Arsalan, kennengelernt.
Wir haben uns die Zeit dann noch etwas mit Billard spielen vertrieben, so bis um 2 Uhr nachts :-)
Da wurde es dann aber auch Zeit fürs Bett, am Sonntag wollte ich mit Arsalan ins Wonderland gehen. Wir müssen unsere Saisontickets ja ausnutzen :-)
Wir haben uns dann gegen Mittag auf den Weg gemacht, gemeinsam mit Arsalan’s Bruder Rash. Wir sind dann gleich mit seinem neuen Cabrio gefahren, das war toll!!! Tschuldigung, AWESOME :-)
Wonderland war wieder super, zur Hauptattraktion – Behemouth- kann man nur sagen: Awesome!
Am Abend sind wir dann noch gemeinsam ins Kino gegangen. Der Film "Wanted" war trotz Angelina Jolie nicht so wirklich awesome, eher awful. Echt enttäuschend. Damit war der Sonntag auch vorbei, aber das WE noch nicht :-)
Montag, der 1. September ist Feiertag in Kanada, Labour Day.
Das scheint auch so ein inoffizielles Sommerende zu sein, zumindest richten sich einige Öffnungszeiten nach diesem Feiertag. Viele Outdoor Aktivitäten haben nach Labour Day kürzere Öffnungszeiten.
Naja, an dem Tag, egal ob Sommerende oder nicht, war noch mal richtig tolles Wetter.
Also ging es noch mal ab zu Strand um noch ein bisschen Sonne zu tanken.
Und nach einem leckeren Sushi-Abendessen war dann das lange Wochenende auch vorbei J:-)


Liebe Grüße
Sabrina

Donnerstag, 28. August 2008

Es ist Sommer und ich fasse Gletschereis an :-)

Am Freitag, den 15.08.2008 sollte es losgehen, von Hamilton nach Calgary. Der typisch kanadische Verkehr hat die Anreise unnötig spannend gemacht. Nachdem ich auf dem Highway schon ne gute Stunde gebraucht habe und noch nicht weiter als bis zum Ortsende von Mississauga gekommen war, hab ich Vanessa und ihre Fahrer schon mal zum Flughafen losgeschickt. Nachdem Markus, ein Freund von Dennis zu Besuch war, konnte er mein Auto vom Flughafen dann zu Vanessa’s Wohnung mitnehmen. Naja, nachdem ich dann auf den kostenpflichtigen Highway 407 gefahren bin, war ich sehr schnell in Hamilton am Flughafen. Dort kamen dann auch ein paar Minuten später die anderen an. Nach einem kleinen Abendessen ging es dann ab ins Flugzeug und 4 Flugstunden später waren wir in Calgary. Wir haben dann auch gleich unseren Mietwagen am Flughafen abgeholt. Haben ein Economy Class Wagen reserviert und bezahlt und haben ein Full Size Auto bekommen, mal drei Klassen höher :-) Hatten nen schicken Mazda 6, war schön zum fahren. Naja, nachdem wir in Calgary noch zwei Stunden früher hatten als in Toronto, haben wir uns am Abend noch ein bisschen umgeschaut. Wir sind zu Fuss etwas in so einer Art Fußgängerzone entlang gestreift und haben uns dann in ein gemütliches Restaurant gesetzt um auf unseren Urlaub anzustoßen. Am nächsten Morgen haben wir uns dann direkt auf den Weg nach Banff gemacht. Allein die Fahrt dorthin auf dem Trans-Canada Highway war ein absoluter Traum. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir den Rocky Mountains entgegen. In Banff angekommen haben wir erst mal schnell in unserem Hotel eingecheckt. Da wir das Wetter nutzen und die Umgebung erkunden wollten, haben wir uns dann gleich auf einen kleinen Spaziergang entlang des Bowrivers gemacht (unser Hotel lag direkt neben dem Fluss). Dort sind wir dann bis zu den Bow Falls gelaufen, von dort hatte man auch einen schönen Blick auf das Fairmont Banff Springs Hotel. Ein echtes Schmuckstück :-) Danach sind wir dann zum ausspannen (wir hatten uns ja schon sooooo angestrengt :-) ) erst mal in die berühmten Hotsprings gegangen. Das Wasser ist um die 40°C und soll Heilkräfte haben. Heilkräfte hin oder her - es war auf jeden Fall sehr angenehm zum baden und ausspannen. Für das Abendessen hatten wir uns ein nettes Pub ausgesucht in dem ich dann Pasta mit Bison-Streifen hatte, sehr lecker und absolut empfehlenswert :-) Für den Sonnenuntergang sind wir dann noch zu den Vermillion Lakes gefahren. Auf dem Weg dorthin hatten wir dann auch schon unsere erste Begegnung mit der Wildnis, wir haben einen Elk – laut Leo ein Wapitihirsch- gesehen, sogar mit Geweih, sah wirklich toll aus. Aber auch der tolle Ausblick auf die Rockies im Sonnenuntergang soll hier nicht unerwähnt bleiben :-)
Aber wie schön das war könnt ihr euch ja auf den Bildern anschaun, auch wenn die nur die Hälfte (wenn überhaupt) der Wirklichkeit wiedergeben können. Am Sonntag Morgen ging es dann im Banff Nationalpark weiter Richtung Norden nach Lake Louise. Auf dem Weg hatten wir uns auch unsere erste größere Wanderung ausgesucht - Johnston Canyon und die Ink Pots. Eine echt beeindruckende Natur,wirklich kaum zu beschreiben... Auf dem weiteren Weg hatten wir dann unsere erste Bärenbegegnung! Direkt neben dem Highway war ein junger Schwarzbär ganz friedlich am Fressen. Den haben die 20 Leute die dann auf einmal anhielten und Fotos gemacht haben so überhaupt nicht interessiert. Das war schon eine ganz besondere Erfahrung. In Lake Louise angekommen sind wir natürlich auch erstmal zu dem typischen Touriziel gefahren – dem See selbst. Das türkisfarbene Wasser und die Rocky Mountains, die sich dort spiegeln, sind einfach ein geniales Fotomotiv! Nach dem Abendessen sind wir zum Moraine Lake gefahren um dort den Sonnenuntergang zu beobachten. Diese Natur ist einfach nur atemberaubend! (das war Vanessa’s Lieblingswort unseres West-Urlaubs :-) ) Für den Montag hatten wir uns dann wieder eine größere Wanderung vorgenommen – den „Path of the six Glacier“. Die 7km (einfache Strecke) waren zwar wirklich anstrengend, aber haben sich auf jeden Fall gelohnt. Allein die Umgebung auf dem Weg und die wirklich erholsame Pause in einem kleinen Teahouse wären alles wert gewesen, aber dann kam ja auch noch die sagenhafte Aussicht auf sechs verschiedene Gletscher! Einfach nur beeindruckend, was will man da mehr sagen? :-)
Nach der anstrengenden Tour konnten wir uns im Auto wieder ein bisschen erholen. Wir machten uns auf dem Weg zum Columbia Icefield, was dann auch schon im Jasper Nationalpark liegt. Auf der Fahrt kamen wir dann wieder in den Genuss von ein bisschen Wildnis und haben einen Grizzly und zwei Schwarzbären gesehen, diesmal ausgewachsene. Wieder waren diesen beeindruckende Tiere nur etwa 10m von uns entfernt.
Unterwegs kamen wir natürlich noch an vielen wunderschönen Seen vorbei mit herrlicher Aussicht auf die Berge.
Am Columbia Icefield angekommen konnten wir in dem Restaurant unseres Hotels erstmal den herrlichen Ausblick auf den Athabasca Gletscher genießen. Für den nächsten Morgen hatten wir dort eigentlich eine geführte Gletscherwanderung gebucht. Da es am Abend jedoch ein heftiges Unwetter gab, war der Wanderweg überflutet und somit wurde die Wanderung leider abgesagt. Eigentlich passiert so was ja höchstens einmal im Jahr, wir sind schon echte Glückspilze :-)
Naja, wir haben uns dann halt früher als geplant auf den Weg nach Jasper
gemacht und uns entschieden unterwegs wieder ein paar kleinere Wanderungen einzulegen. Nachdem das Wetter auch nicht mehr ganz so schön war, legten wir erst mal eine kurze 3km Wanderung am Beauty Creek ein. Danach ging es dann direkt nach Jasper wo wir erstmal in unserem Chalet eingecheckt haben – Schlafraum mit Kamin, eine kleine Küche und Badezimmer, wirklich schnuckelig! Am Nachmittag haben wir dann erstmal noch einen Bummel durch Jasper gemacht. Wir haben uns dann mal noch etwas Bären-Sicherheits-Ausrüstung besorgt, Bärenglocke und Bärenspray. Wir hatten ja noch einige Wanderungen vor uns und da will man ja gewappnet sein. Einen kleinen Abstecher zu den Athabasca Falls haben wir vor dem Abendessen auch noch eingelegt, wieder wunderschön! Diesen Abend hatten wir uns dann mal gegen Burger und Steak und für ein wirklich leckeres Sushi-Restaurant entschieden. Hatten ja tagsüber nicht so viel Energie verbraucht wie an den Vortagen :-) Am Abend haben wir uns es dann noch mit ein paar Chips und einem Weinchen vor unserem nicht brennenden Kamin gemütlich gemacht :-) An dieser Stelle muss auch mal kurz eine Nacht erwähnt werden (sorry Vanessa, aber die Geschichte muss einfach erzählt werden:-) ) Diese Nacht war nämlich etwas ganz besonderes. Vanessa fand es irgendwie lustig mich im Halbstunden-Rhythmus zu wecken, weil wir eine Motte im Chalet hatten. Die kleinste von uns musste danna uch auf einen Stuhl steigen um sie an der Decke zu beseitigen :-) Nach drei Weckrunden hatte ich die Motte dann anscheinend erwischt, danach durfte ich schlafen :-)
Mittwoch früh haben wir uns dann bei wechselhaftem Wetter auf den Weg zu Mount Edith Carvell gemacht. Der Regen hat dann nachgelassen und wir konnten unsere kleine Wanderung zu einem absolut gigantisch tollen Gletschersee genießen.
Die Aussicht war einfach nur fantastisch. Ich stand an dem See und dachte nur„Es ist 20. August und ich fasse Gletschereis an“ das war eigentlich schon fast unglaublich, aber ich war ja dabei :-)
Am Nachmittag sind wir zum Medicine und Maligne Lake gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir eine Caribou Herde gesehen. Aber auf unserer Wanderung sollte es noch besser werden! Wir hatten dann eine etwas andere Art der Begegnung mit einem Moose (Elch) – als wir ihn oder besser gesagt sie, es war eine Elchkuh, zum ersten mal sahen stand sie friedlich auf dem Feld und hat gefressen. Wir haben uns dann ganz ruhig verhalten und ein paar Bilder gemacht. Plötzlich dreht sie sich in unsere Richtung, fängt erst langsam an zu Laufen und dann zu rennen – direkt auf uns zu! Wir waren zwar halbwegs sicher hinter Bäumen am Wegrand versteckt, damit wir wenigstens nicht direkt gerammt werden können, aber ganz geheuer war es uns trotzdem nicht :-)
Wir waren dann beide etwas erleichtert als der Elch ein paar Meter vor uns in die Büsche abgebogen ist und auch nicht mehr zurückkam!
Aber Leute, das war ein Erlebnis :-) Ich fand’s super! :-) Auf dem restlichen Wanderweg sind uns dann noch zwei kleinere Hirsche begegnet, die dann aber nicht fangen mit uns spielen wollten, so ein Pech aber auch! Zum Abendessen sind wir dann in die Jasper Brewery gegangen und haben ein herrliches Maple-Syrup mariniertes Steak genossen. Yummie!!! Am Donnerstag sind wir bei Regen (mal wieder) und 8°C aufgebrochen um eine Wanderung auf dem Wilcox Pass zu machen. Nachdem der Regen aber immer stärker und die Temperatur mit zunehmender Höhe auch immer weniger wurde, haben wir die Wanderung dann nach ca. 1,5h abgebrochen. Wir sind dann direkt in unsere nächste Unterkunft bei Sasketchawan River Crossing gefahren. Den Tag haben wir dann mit ausruhen und lesen verbracht – tat auch mal ganz gut. Auch wenn wir am Freitagmorgen auf einigen Gipfeln Schnee sehen konnten, der am Tag zuvor noch nicht da war, wurde das Wetter tagsüber wieder besser. Es hat nicht mehr geregnet und die Temperaturen waren wieder zweistellig. Wir haben uns auf den Weg zum Mistaya Canyon und Peyto Lake gemacht. Nachdem wir in unserem Reiseführer gelesen hatten, dass es auch irgendwo direkt zum Peyto Lake runtergeht (die Touri Aussichtsplattform ist ca 200m über dem See) haben wir uns auf die Suche nach dem Weg gemacht. Und Tatsache - wir wurden fündig :-) er war dann aber doch etwas steiler als wir uns das vorgestellt hatten - naja egal, wir wollten den See ja nicht nur von der Standard-Perspektive sehen, wir wollten was Besonderes. Das haben wir dann aber auch definitiv bekommen! Es war einfach toll, wie wir dann unten am Ufer des Sees saßen und die Berge sich direkt neben uns erstreckten. Naja, irgendwann mussten wir den ganzen steilen Weg auch wieder rauf gehen, aber so haben wir nach dem Faulenzer-Tag wieder ein bisschen trainiert :-)
Außerdem hatten wir ja für diesen Tag mal eine längere Strecke (ca 200km )im Auto vor uns. Unser Ziel war Radium Hotsprings, am Fuß von Kootenay Nationalpark. Aber auf dem Weg haben wir erstmal die Grenze zu British Columbia und den Yoho Nationalpark überquert. Dort haben wir dann auch wieder einige absolut sehenswerte Stops eingelegt – Takakkaw Falls, Emerald Lake und Natural Bridge. Die Natural Bride war wirklich ein natürliche Brücke aus Steinen, über die man einen Fluss überqueren kann oder könnte - ich glaube es war nicht wirklich erlaubt.
In Radium Hotsprings angekommen haben wir dann nach einem wieder mal absolut leckeren Abendessen uns noch mal fürs Baden entschieden. Wie der Name schon sagt gab es auch dort Hotsprings, wo wir uns dann in der Abenddämmerung entspannt haben. Für unseren letzten Tag, an dem wir wandern konnten, hatten wir uns noch mal was besonderes vorgenommen. Wir wollten 17km über zwei Pässe im Kootenay Nationalpark laufen. Naja, irgendwie blieb es dann aber auch bei dem vornehmen – wir sind gestartet und nachdem wir nach ca. 3h immer noch kein Schild, kein Aussichtspunkt und noch nicht mal einen anderen Wanderer gesehen haben, haben wir nur eine kurze Pause eingelegt, um zumindest ein bisschen was von der schönen Aussicht genießen zu können, und sind dann wieder umgekehrt. Erst kurz vor dem Ende sind uns dann doch mal zwei andere Wanderer begegnet. Nach der eher etwas enttäuschenden Wanderung haben wir uns dann auf den Rückweg nach Banff gemacht, wo wir noch mal unsere letzte Nacht verbrachten. In Banff haben wir uns noch mal in Ruhe das kleine gemütliche Städtchen angeschaut, haben lecker gegessen und dann nur noch gepackt. Am Sonntagmorgen sind wir dann wieder nach einem sehr guten Frühstück in Evelyn’s Cafe nach Calgary gefahren. Abends um 18:20 ging ja unser Flieger nach Toronto. Ein paar Stunden hatten wir noch in Calgary, die wir dann in einer Mall und den Devonian Gardens verbracht haben. Praktisch in der Mall angelegt kann man sich dort nach anstrengendem Shopping bei fließendem Wasser, Vogelgezwitscher und umgeben von schönen Blumen ausruhen. Wirklich eine kleine Oase.

So, das war es jetzt von meinem bislang längsten Urlaub, wie man wahrscheinlich auch an der Textlänge merkt :-) Sorry, aber irgendwie muss ich euch ja erzählen was ich da alles so erlebt habe.

Naja und für diejenigen, die es lieber kurz und knackig mögen:

2 Mädels, 9 Tage, 4 Nationalparks und viele Bären - AWESOME, EH!

Liebe Grüße

Sabrina

Samstag, 19. Juli 2008

2 Wochen eher mal ruhiger....

Die beiden Wochenenden nach New York ist es ausnahmsweise etwas ruhiger gewesen :-)

Am Samstag hab ich hauptsächlich ausgespannt, aufgeräumt und für den Westtrip recherchiert. Am Sonntag bin ich dann mit Vanessa in Toronto zu den „Beaches“ gefahren. Wir wollten das schöne Wetter auch mal am Strand ausnutzen ;-)
Ist ein wirklich schöner Strand; auf der einen Seite sehr viele Beachvolleyballnetze und auf der anderen Seite einfach nur ruhiges Ausspannen. Das Wasser war aber doch etwas kalt, also sind wir nicht schwimmen gegangen, sondern haben nur in der Sonne gefaulenzt :-)
Am Abend haben wir uns dann auf den Weg gemacht, um uns eine nettes Restaurant bei den Beaches zu suchen. Wir sind dann auch auf ein sehr schnuckeliges und leckeres Sushi-Restaurant gestoßen.

Am darauf folgenden Wochenende war dann mal wieder ein bisschen Feiern angesagt. Wir haben uns einen neuen Club angeschaut, Thryst. War wieder ein echt toller Abend. Hat Spaß gemacht mal mit einigen Locals unterwegs zu sein, das hatte sich vorher in der Form noch nicht so ergeben.
Nachdem in Ontario nach 2 Uhr nachts kein Alkohol mehr ausgeschenkt wird, haben wir uns dann auch so um 3 vom Club auf den Weg zu einem chinesischen Restaurant gemacht. Wenn man so viel tanzt ist man ja auch hungrig :-)
Am Sonntag wollten wir uns dann eigentlich ein Jazz-Festival an den Toronto Beaches anschaun. Den ganzen Tag hat das Wetter gehalten, naja zumindest bis zu dem Zeitpunkt als wir uns auf den Weg nach Toronto machen wollten. Somit war dann dieses Outdoor-Ereignis wörtlich ins Wasser gefallen.
Also haben wir dann umdisponiert und sind in Toronto indisch essen gegangen. Danach haben wir dann in Mississauga noch einen Film im Kino angeschaut.

Somit war dann auch dieses WE wieder vorbei und der nächste Trip steht bevor :-)


Liebe Grüße
Sabrina

Freitag, 4. Juli 2008

Ein langes Wochenende und vier Mädels in NYC

Da Dienstag der 1.Juli (Canada Day, deswegen eigentlich ein bisschen doof, da nach USA zu fliegen und am 4. Juli wieder in Kanada zu sein, aber es gibt noch genug andere Feiertage :-) ) bei uns Feiertag war, hatten wir uns dazu entschieden ein langes Wochenende nach New York zu fliegen. Also Sabine hatte das eh schon geplant, weil sie sich dort mit ihrer Freundin Chris treffen wollte und Vanessa und ich sind dann da einfach mal mitgeflogen :-)
Naja, aber jetzt fangen wir erst mal an...
Freitag nach der Arbeit sind wir erst mal nach Buffalo gefahren, wir haben unseren Flug von dort aus gebucht, weil es wesentlich günstige war, als von Toronto aus zu fliegen.
Nach Stau und der üblichen Abfragerei an der Grenze sind wir dann an unserem reservierten Parkplatz in Buffalo angekommen und auch gleich mit eine Shuttelbus zum Terminal gebracht worden. Leider hatte unser Flug 1,5h Verspätung.die durften wir dann am Flughafen von Buffalo absitzen. Naja, es gab was zu essen und zu trinken, das hat gereicht.
Irgendwann gegen Mitternacht sind wir in JFK gelandet und haben erst mal einen total abgedrehten Taxifahrer erwischt. Ich mein, man fliegt ja schließlich immer mal nach New York, um sich dort im Taxi dann Seed anzuhören :-) Naja, nachdem dann seine Sätze grundsätzlich mit „forget about it“ angefangen und aufgehört haben, konnten wir drei uns auf der Rückbank eigentlich kaum noch halten vor lachen. Er hat uns dann aber doch heil an unser Ziel gebracht – Times Square. Unser Hotel lag direkt am MIttelpunkt des Geschehens, 43rd Street, between 7th and 8th Avenue. Echt genial. Die gute Lage und der extrem günstige Preis haben dann nicht mehr viel für freundlichen Service und Luxuszimmer übrig gelassen. Aber für die 4 Nächte war es ausreichend (Chris hatte Freitags auch schon tagsüber für ein gutes Zimmer gekämpft, Tausend Dank noch mal!!! :-) )
Samstag früh - sehr früh - ging dann auch schon unsere Sightsseing Tour los. Wir haben uns mit Eva Maria, die ihr Infojahr in der Nähe von New York verbringt, getroffen, waren frühstücken und sind dann zu Fuß los marschiert. Ziel war erst das Empire State Building. Wir mussten Gott sei Dank nicht so lange anstehen, dafür war dann das Gedränge auf der Aussichtsplattform umso größer... Aber man hatte trotzdem eine fantastische Aussicht über die ganzen Wolkenkratzer und die Flüsse zur Statue of Liberty... einfach toll!
Danach sind wir dann weiter Richtung Süden spaziert, mit dem Ziel mit der Staten Island Ferry n der Satue of Liverty vorbei zu fahren.
Als wir dann so über die 5th Avenue geschlendert sind, wurden natürlich schon die ersten Shopping Stops eingelegt. Durch Soho, wo wir durch einen kleine Markt gelaufen sind, sind wir dann zu Ground Zero gekommen. Irgendwie ein komisches Gefühl, wenn man daran denkt, dass dort vor nicht all zu langer Zeit noch ein bedeutendes Gebäude gestanden hat...
Am Südende von Manhattan angelangt mussten wir nur noch durch den Battery Park, um zur Anlegestelle der Staten Island Ferry zu kommen. Die Fahrt dorthin war auch recht schön, man konnte die Statue of Liberty und die Skyline von Manhattan richtig gut sehen. Auf der Rückfahrt hatte es dann allerdings ein hefitges Gewitter, so dass wir drinnen saßen und vor grauen Wolken und ab und zu ein paar Blitzen nichts gesehen haben.
Auf dem Rückweg zum Times Square sind wir am Trump Tower und gaaanz rein zufällig auch am Flag Ship Store von Abercrombie & Fitch vorbei gekommen.
Ein Abendspaziergang über den beleuchteten Times Square durfte als Abschluss natürlich nicht fehlen.
Sonntag haben wir dann wieder mit viel laufen, vielen Eindrücken und ein bisschen Shopping verbracht.
Wir sind wieder auf der 5th Avenue, aber diesmal Richtung Norden gelaufen und haben dort dann eine große Schwulenparade mitbekommen. War eigentlich ganz lustig anzuschauen, viele bunte Kleider :-) Dort sind wir dann auch am Rockefeller Center vorbeigekommen. Nach einem leckeren indischen Mittagessen wollten wir uns dann für unsere für den Abend reservierte Radltour fertig machen. Nebenbei haben wir noch versucht im Hotel oder in einer Kneipe das Finalspiel anzuschauen. Aber wirklich sehenswert war es ja nicht, leider :-(
Naja, die Radtour haben wir dann wetterbedingt ausfallen lassen und sind stattdessen in ein Musical gegangen – Chicago. Danach sind wir noch in ein typisch amerikanisches Diner gegangen. Das war super! Dort haben wir uns dann einen leckeren Cocktail aus einer rießen Schale gegönnt und nebenbei den Kellnern und Kellnerinnen beim Singen gelauscht. Die hatte es echt drauf! War mal wieder ein absolut gelungener Tag mit einem genialen Abschluss!
Am Montag haben wir dann wieder zu Fuß die Wall Street, Pier 17, Brooklyn Bridge, Chinatown, Little Italy und Greenwich Village erkundet. Nebenbei natürlich wieder ein bisschen geshoppt :-)
Am Abend waren wir dann total erledigt, so dass wir uns gedacht haben, dass die Fährfahrt nach Staten Island genau richtig m Entspannen wäre. Also haben wir uns dann die Statue of Liberty und die Skyline bei Sonnenuntergang und bei Nacht angeschaut. Wieder mal einfach nur AWESOME :-)
Dienstag wollten wir dann etwas ruhiger angehen lassen, da es unser letzter Tag war und wir auch nicht mehr so viel Zeit hatten. Also haben wir dann nur noch einen kurzen Stop im Flagshipstore von A&F gemacht (gekauft haben wir nichts, aber Bilder mit den Models die da arbeiten :-) ) und die restliche Zeit im Central Park verbracht.
Das war ein wunderschöner Ausklang.
Stress kam dann nur kurzfristig auf, als wir in Buffalo Verspätung hatten und wir dann eigentlich unseren Anschlussflug in Boston nicht mehr bekommen hätten. Nach kurzer Aufregung, weil es erst hieß, dass wir zwar mit der letzten Maschine von NY direkt nach Buffalo kommen, aber unser Gepäck erst einen Tag später von Boston nachkommen würde, hat sich aber herausgestellt, dass der Flug von Boston nach Buffalo auch Verspätung hat. Somit war wieder alles in Ordnung und wir konnten uns ausruhen...
Somit war dann unser langes Wochenende in NYC auch vorbei.

Liebe Grüße

Sabrina

Mittwoch, 25. Juni 2008

Segeln in Cobourg und feiern in Peterborough (auch ohne Strom :-) )

Nach meinen ereignisreichen und auch etwas anstrengenden (aber nur Freizeitstress) 2 Wochen haben wir uns mal wieder ein etwas ruhigeres Wochenende in der Gegend von Peterborough ausgesucht. Freitag ging es nach der Arbeit zu Dennis. Auf der 3h Fahrt im Stau in der GTA konnte man sich ja schon mal ausruhen. Nach Ewigkeiten dann aber gut angekommen sind wir erst mal essen gegangen. Diesmal hatten wir uns für das Montana' entschieden. Ein schönes gemütliches Steakhouse (oder besser gesagt eine Kette, wie sollte es hier auch anders sein :-) )
Am Samstag früh hat dann auch schon recht bald der Wecker geklingelt. Für den Tag stand Segeln auf dem Lake Ontario auf dem Plan. Da wollten wir dann natürlich nicht zu spät kommen.
Ein Arbeitskollege von Dennis hat ein eigenes Boot, das in Cobourg am Lake liegt. Da er fast jedes Wochenende seglen geht, war es kein Problem mal mit ihm einen Segeltörn (schööön mit öööö :-) - ein kleiner Insider, sorry )zu machen. Nachdem es morgens in Peterborough sehr sonnig und warm war, haben wir uns auch alle dementsprechend luftig angezogen. Kaum am See angekommen, war es auch schon etwas frischer. Aber für den Anfang noch ganz ok. Nach einiger Zeit auf dem See ist es dann aber richtig kalt geworden und wir haben alle unsere langen Hosen und Pullover angezogen. Ich, wie immer am meisten verfroren, saß dann irgendwann auch mit meiner Decke da (in weiser Voraussicht war sie ja in meinem Rucksack) Aber wir haben keinen Regen abbekommen, von dem her war das Segeln ein voller Erfolg. Gutes Wetter, tolle Aussicht und einfach nur ausspannen…herrlich oder wie man hier sagt AWESOME :-) Nach der Ankuft im Hafen habe wir uns das Städtchen auch noch angeschaut. Cobourg ist echt niedlich und hat einen sehr schönen Strand. Dort haben wir dann noch kurz bei einem Beachvolleyballturnier zugeschaut und etwas in der Sonne entspannt.
Irgendwann haben wir uns dann auf den Rückweg nach Peterborough gemacht. Am Abend wollten wir ja noch tanzen gehen. Vorher haben wir aber auch noch einen kleinen Abstecher zum See in Peterborough gemacht, da dort grad das Festival of Lights war. War ein netter Park am See aber das Festival war nicht so der Überflieger. Von dem her sind wir dann zu Dennis und haben uns für die Bar/den Club rausgeputzt
War echt eine nette Bar - hatte eine Dachterasse und zwei Ebenen. Die eine war eine große Tanzfläche mit Bar und einem Billardtisch, die andere war hauptsächlich Bar, mit ein paar Couchen und mehr Billardtischen. Die Musik war auch echt gut, hat echt Spaß gemacht. Als wir dann eh grad in Aufbruchstimmung waren, haben wir den dann einsetzenden Stromausfall als passende Gelegenheit gesehen. Als wir dann die Treppe runter zum Ausgang kamen haben wir den Grund für den Stromausfall gesehen. Es hat total geschüttet und auch ordentlich gewittert. Dann haben wir erst mal noch auf den Sofas am Fenster Halt gemacht und ein bisschen von dem Unwetter abgewartet. Nachdem es aber nach ner halben Stunde nicht wirklich besser war, sind wir halt zum Auto gerannt. Naja, sind ja dann direkt ins Bett, waren also mit den nassen Klamotten nicht mehr ewig unterwegs.
Sonntag haben wir gaaaanz gemütlich mit ausschlafen und ausgiebigem Frühstück begonnen.
Danach sind wir dann in den Freizeitpark von Peterborugh gegangen. Konnte auch fast mit Wonderland mithalten
:-)
Dort haben wir dann eine Runde Minigolf gespielt. Abends haben wir noch gemütlich gekocht bevor wir dann wieder Richtung Mississauga, Burlington und Hamilton aufgebrochen sind.

Liebe Grüße
Sabrina

Donnerstag, 19. Juni 2008

Am Wochenende ging’s rund :-)

Nachdem Tom und ich unter der Woche abends meist nur kurz in Toronto zum Abendessen waren, sollte das zweite Wochenende an dem Tom bei mir ist Toronto noch etwas intensiver gewidmet werden.Freitag abend haben wir das Wochenende erst mal mit einem Baseballspiel begonnen, nachdem ich einen Tag zuvor das Glück hatte und sehr gute Karten in der Arbeit gewonnen hab.
Das Spiel war wieder ganz gut. Die Toronto Blue Jayz haben gewonnen und wir haben sogar 2 Homeruns gesehen. Tom konnte dann mit seinem neu erstandenen Teleobjektiv auch sehr gute Bilder von den einzelnen Spielern und Bewegungen machen (aber entscheidet selbst ob es eine gute Investition war :-) nur Spaß Maus!)
Samstag haben wir uns dann mit den anderen dreien getroffen und sind ab ins Canada Wonderland, nen ziemlich großen Freizeitpark. Nach ein paar sehr aufregenden Achterbahnfahrten wollten wir bei einer Canyon Fahrt mal etwas langsamer machen (ist das große runde Schlauchboot, das durch ne „Schlucht“ auf dem Wasser nach unten schwimmt) Nachdem wir ein paar Leute beobachtet hatten die komplett durchnässt rauskamen und andere die vollkommen trocken waren, dachten wir, die nassen Leute hatten das auch mit Absicht gemacht. Naja, auf unserer Fahrt wurden wir dann eines Besseren belehrt :-) 4 von 5 Leuten waren ziemlich bis komplett nass und ich war fast trocken... Erst mal Glück gehabt. Aber da ich die anderen nicht alleine so nass sein lassen wollte, sind wir danach mit den Timberwolf Waterfalls gefahren. Der Name lässt es ja schon erahnen, man wird nass!
Da wussten wir aber was auf uns zukommt (im wahrsten Sinn, wenn man sich die Bilder so anschaut) und haben uns vor der Fahrt von Schuhen und überflüssigen T-Shirt befreit. Dann ging es ab in die Dusche :-) Hat aber echt Spaß gemacht! Das Wetter war ja richtig gut, so dass man schnell wieder trocken wurde. Nach noch ein ppar Achterbahnen mehr und einem Snack zwischendurch, konnten sich dann doch ein paar nicht durchringen das Highlight von Wonderland auszuprobieren. So muss Behemoth noch ein bisschen auf uns warten. Gut dass wir Season Passes haben, da müssen wir ja sowieso öfters gehen :-)
Abends haben wir uns dann noch zu einem gemütlich Schlendern über das Waterfront Festival in Burlington getroffen. Es war wriklich schön abends am Lake Ontario spazieren zu gehen.aSomit war dann der aufregende adrenalin-getriebene Samstag vorbei - doch der Sonntag wurde ja nicht viel anders..
Tom ist erstmal in einen totalen Kaufrausch verfallen, als er gute, günstige Jeans und Poloshirts bei American Eagle gefunden hat. Also, ich will nicht sagen, dass ich oder die anderen Mädels nichts gefunden hätten, aber im Kaufrausch war nur Tom :-) Naja, er hatte ja auch noch ordentlich Platz im Koffer :-)
Nachdem wir uns dann alle neu mit Klamotten eingedeckt hatten, haben wir uns für unser Dinner im 360° Drehrestaurant des CN Towers fertig gemacht. Wie gut, dass ich vorher ein hübsches Kleid gefunden hab :-)
Die Fahrt nach oben geht echt total schnell, die Aussicht ist zwar schön, aber es geht fast zu schnell. Aber wenn man dann erst mal oben ist, hat man genug Zeit sich umzuschauen. Für eine komplette Umdrehung hat das Drehrestaurant 72 Minuten gebraucht, also lange genug um die Aussicht und nebenbei das leckere Essen zu geniessen. Aussichts- und Wettertechnisch hatten wir eigentlich alles. Strahlenden Sonnenschein, eine graue Regenwand, Gewitter mit schön anzuschauenden Blitzen und danach wieder Sonne mit einem dazugehörigen Regenbogen. Also eigentlich perfekt!
Nach dem Essen konnten wir dann auch noch auf das normale Besucherdeck; zu dem wichtigsten Teil im Turm - dem Glasboden. Ich hab dann natürlich auch das obligatorische Touristenfoto machen lassen (bin ja nur half-local :-) )
Damit war der Sonntag auch schon wieder vorbei.
Tom und mein Wochenede ging ja noch zwei Tage länger, die haben wir dann auch noch in Toronto verbracht.
Am Montag sind wir nach Toronto Island gefahren, um den Park dort zu genießen und noch ein paar tolle Bilder von der Skyline zu machen. Am Nachmittag sind wir dann in Downtown in ein Irish Pub gegangen, um das letzte Gruppenspiel von Deutschland anzuschauen. War echt gemütlich, waren im Elephant & Castle. Dort waren auch einige Deutsche mit Trikot versammelt, Tom und ich dann natürlich auch :-)
Danach mussten wir uns auch schon beeilen, da wir von meinem Arbeitskollegen abends zum Essen eingeladen waren. War sehr nett mal ein typisch kanadisches Haus zu sehen. Da mein Arbeitskollege mit einer deutschen Frau verheiratet ist und selbst ein paar Jahre dort gelebt und gearbeitet hat, war es sehr nett sich über die kleinen Unterschiede zu unterhalten.
Dienstag sind wir wieder nach Toronto gefahren, diesmal leider schon mit Tom’s gepacktem Koffer im Auto, da er abends wieder zurück nach Deutschland musste :-(
Da der Tag eher regnerisch war, haben wir unseren ersten Plan an Toronto Beach zu fahren verworfen und haben dann die unterirdischen Gänge von Torontos Path erkundet. Ist ganz nett zu wissen, dass man sich im Winter, wenn es kalt ist, oder bei starkem Regen in Dowtown ziemlich weit unteriridsch bewegen kann, ist aber auch nichts besonderes, weil dort genauso Geschäfte sind wie in den Malls überirdisch auch.
Zum Abschiedsessen gab es dann noch lecker Sushi in der Bloorstreet und dann mussten wir schon zum Flughafen fahren.
Tja, leider waren die zwei Wochen viel zu schnell vorbei, aber absolut AWESOME, gell :-)

Bis bald,
liebe Grüße aus Mississauga

Sabrina

Donnerstag, 12. Juni 2008

Mein Schatz ist endlich da :-) und fährt quer durch Südostontario

Am 4.Juni war es endlich soweit. Ich konnte zum Flughafen fahren und meinen Schatz abholen. Da hab ich mich schon die ganze Zeit drauf gefreut:-)Ich hab mir dann natürlich auch ein paar Tage frei genommen, so dass wir ein bisschen herumfahren und Kanada erkunden konnten. Das haben wir dann auch gemacht , ein bisschen zumindest :-)Angefangen haben wir in der Nähe, bei den Niagarafällen. Bei perfektem Wetter haben wir auch die Fahrt mit „Maid of the Mist“ gemacht. Einfach toll! Wirklich eine atemberaubende Aussicht und bei heißem Wetter ein super Abkühlung :-) Freitags (und Sonntags) gibt es abends auch immer noch ein Feuerwerk, das wollten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen und haben dann direkt an den Fällen vorher noch zu Abend gegessen. Ab ca. 21 Uhr wurden die Fälle dann bunt beleuchtet und um 22 Uhr gab es das Feuerwerk.
Zu den Eindrücken kann man nicht viel sagen außer wunderschön...also schaut es euch am Besten selbst an :-) es gibt ja natürlich auch wieder Bilder :-)
Nach langem hin und her überlegen was wir uns die nächsten Tage anschauen wollten, haben wir uns anhand des Wetterberichtes dafür entschieden für Sonntag eine Rafting Tour auf dem Ottawa River zu buchen und uns schon Samstags auf den Weg zu machen (ist ja nicht einfach mal so um die Ecke :-) )Da der Weg fast automatisch am Algonquin Park vorbei führt, wollten wir uns den auch gleich mal anschauen. Also sind wir den Highway 60 im Südzipfel des Parks entlang gefahren und haben nach Lust und Laune immer mal wieder angehalten; entweder bei einem schönen See, oder einem kleinen Wanderweg oder wenn wir einfach Tiere entdeckt haben. Wir hatten das Glück zwei Elche zu sehen und auch eine kleine Schildkröte. Die Natur war einfach nur beeindruckend, weder in Worten richtig zu beschreiben noch wahrscheinlich mit den Bildern. Aber ich glaub ihr könnt es ganz gut erahnen, wie schön das alles in echt aussieht.
Die Nacht haben wir dann in Pembrocke verbracht, keine besondere oder aufregende Stadt, lag nur recht günstig auf dem Weg, damit wir am Sonntag morgen nicht mehr so weit fahren mussten, um zum Treffpunkt für unsere Raftingtour zu kommen.
Sonntag stand wie gesagt den ganzen Tag White Water Rafting auf dem Ottawa River auf dem Plan. Wie die Kanadier zu sagen pflegen AWESOME!!!
(eine kurze Randbemerkung: wir haben festgestellt, das hier immer alles awesome ist, egal ob man nur ne Cola bestellt, oder die Rechnung haben will, oder Schuhe in ner anderen Größe braucht, alles ist AWESOME :-) )
Die Tour hat echt Spaß gemacht, auch wenn wir beide einen fetzen Sonnenbrand bekommen habe; das war es wert!
Abends haben wir uns dann auf den Weg nach Ottawa gemacht; war ja nur noch 1-1,5h entfernt. Also wenn man schon mal in der „Nähe“ ist :-)
Sonntag abend sind wir dann gleich am By Ward Market (ist eine kleines Viertel mit lauter kleinen Geschäften und Restaurants - sehr niedlich) spazieren gegangen und haben in einem gemütlichen italienischen Restaurant gegessen. Montag wiollten wir dann noch nutzen um einiges von Ottawa anzuschauen. Da wir ja nur den einen Tag hatten haben wir uns dann mal für den "Touri-Weg" entschieden und eine Bustour mit einem Amphibienfahrzeug gemacht. War die beste Möglichkeit in kurzer Zeit viel zu sehen und noch einiges erzählt zu bekommen. Ottawa ist echt eine schöne Stadt; da werd ich sicherlich noch mal hin :-)
Am späten Nachmittag haben wir uns dann auf den Rückweg nach Mississauga gemacht, waren ja „nur“ 500km zu fahren (teilweise bei extrem schlechtem Wetter - dezenter Regen, so dass man auf dem Highway fast stehen bleiben musste, weil man nichts mehr gesehen hat)
Am Dienstag haben wir uns dann auf den Weg in die USA gemacht, um ein bisschen einkaufen zu gehen und die Fälle noch mal kurz von der amerikanischen Seite aus zu sehen. Der Tag war dann auch recht erfolgreich und auch ziemlich schnell zu Ende :-)
Naja, somit war dann unser verlängertes Wochenede zu Ende und wir sind rund 1600 km durch Ontario gefahren, mit winzigen Abstechern nach Quebec und USA :-)


Liebe Grüße
Sabrina